Schwestern und Brüder vom heiligen Benedikt Labre e.V.

Schwestern und Brüder vom heiligen Benedikt Labre e.V.

Lebenslauf von Benedikt Labre
Wir über uns
Der Flohmarkt
Presse
Kontakt
 

Spendenkonto:
Sparda Bank München
IBAN: DE83700905000000888524
BIC: GENODEF1S04
 
Bitte Adresse im Verwendungszweck
nicht vergessen wegen der
Spendenquittung!


*
Gründung und Aufbau Unser Leben Tätigkeitsbericht Leben mit den Armen Teeausfahren
an
*
*
*
*
Gründung und Aufbau des Vereins
 
Walter Lorenz Seit 1980 kümmert sich Walter Lorenz um die Obdachlosen in München. Bald nachdem er begonnen hatte, mit Tee und einigen Broten die „Freunde von der Straße“ an ihren Plätzen zu besuchen, nahm er fünf von ihnen in seiner Wohnung auf.
 
Da dieser Zustand auf Dauer unhaltbar war, wandte sich Walter Lorenz an den Katholischen Männerfürsorgeverein, dessen damaliger Chef, Herr Heinle, ihn bei der Idee, eine Wohngemeinschaft für Obdachlose zu gründen, unterstützte. Durch seine Vermittlung kaufte die Erzdiözese München und Freising dann das Haus an der Pommernstraße 30 und überließ es Walter Lorenz für seine Zwecke zur Miete.
 
Am 3. April 1985 konnte er mit einer Gruppe Obdachloser sowie mit der ersten Grundgemeinschaft dort einziehen. Dieses erste Haus wurde „Haus vom hl. Benedikt Labre“ genannt.
 
Ebenfalls 1985, im Herbst, überließen die Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul, München, durch die damalige Generaloberin, Sr. Maria Sieglinde, Walter Lorenz ihr Gelände in Unterhaching, Isartalstraße 60. Dies wurde als „Herberge vom hl. Benedikt Labre“ die zweite Wohngemeinschaft. Nach 27 Jahren mussten wir im Sommer 2012 diese Herberge leider schließen. Zwei Jahre lang haben wir alles versucht, Schwestern für die Grundgemeinschaft dort zu finden. Das ist uns nicht gelungen. Unsere Mitbewohner in der Herberge sind in eines unserer anderen Häuser oder ins Altenheim umgezogen.
 
1988 entstand das dritte Haus Auf den Schrederwiesen, das die Erzdiözese München und Freising Walter Lorenz zur Miete überließ. Mittlerweile gibt es hierfür zwischen der Erzdiözese und dem Katholischen Männerfürsorgeverein einen Vertrag auf Erbbaurecht, der unverändert an den Verein Benedikt Labre weitergegeben wurde. Auf den Schrederwiesen 22 befindet sich seitdem das „Haus vom hl. Vinzenz von Paul“ sowie der vereinseigene Floh- und Antiquitätenmarkt.
 
Mittlerweile war 1986 in Absprache zwischen Herrn Heinle und Walter Lorenz ein eigener Trägerverein gegründet worden: „Schwestern und Brüder vom hl. Benedikt Labre e.V.“, der als gemeinnützig und mildtätig vom Finanzamt anerkannt ist. Dieser ist seitdem für die Gesamtanliegen der Häuser und aller damit verbundenen Tätigkeiten und Maßnahmen verantwortlich.
 
In jedem Haus lebt eine sog. Grundgemeinschaft als Leitung mit einer Gruppe von je ca. 20 ehemaligen Obdachlosen und Obdachlosen. Die Mitglieder leben rund um die Uhr im Haus.
 
Die Grundgemeinschaft der Hauptamtlichen in der Pommernstraße ist gleichzeitig die Leitung des Vereins und besteht aus Walter Lorenz (seit Beginn), Elisabeth Jakobi (seit 1986) und Annegret Gehrke (seit 1990). Darüber hinaus ist eine Mitarbeiterin mit einer Dreiviertelstelle angestellt.
 
In der Grundgemeinschaft Auf den Schrederwiesen leben ebenfalls zwei Schwestern (seit 1999). Auch sie werden von einer Mitarbeiterin mit einer Dreiviertelstelle unterstützt. Auf dem Gelände lebt darüber hinaus unser Hausmeister (seit 1990) mit seiner Familie.
 
 
Stand: Oktober 2012