Haus vom hl. Benedikt Labre

In der Pommernstraße befindet sich der Sitz des Vereins und damit auch die gesamte Verwaltung. So ist hier die Zusammenarbeit mit Behörden, Institutionen, Kirche, Steuerberater, etc. angesiedelt, ebenso auch die Verwaltung der Spendeneingänge,  der Monats- und Jahresabschluß.

Viel Arbeit für Maria, die seit 2011 die perfekte Kollegin im Büro ist. Sie kümmert sich um die Spendeneingänge – jeder Spender erhält selbstverständlich eine Spendenbescheinigung -, sie hält die Adresskartei aktuell, macht die Vorarbeiten zum Monatsabschluß für die Buchhaltung, hat die Wiedervorlagen im Auge, und vieles mehr.Darüber hinaus kümmert sie sich um alle behördlichen Angelegenheiten unserer Mitbewohner: Anmeldung, Anträge, Geldeingänge, Arzttermine, etc. Seit sie bei uns ist, betreut sie auch unsere ehrenamtlichen Teefahrer, teilt den Teeplan für jeden Monat ein, kümmert sich um neue Fahrer. Und bei all dem bleibt ihr tatsächlich noch Zeit für diverse Fahrten und Besorgungen, für die Freunde von der Straße, die zu uns zum Duschen kommen und was sonst noch alles so spontan am Tag anfällt.

Und das alles bei – meistens – guter Laune!

 

Und hier – in die Pommernstraße 30 –  ist Walter Lorenz 1985 auch mit der ersten Wohngemeinschaft eingezogen. 2004 kaufte der Verein das Nachbarhaus und baute es aus, so daß das Haus vom hl. Benedikt Labre mittlerweile aus zwei miteinander verbundenen Gebäuden, umgeben von einem großen Garten, besteht.

Für unsere Mitbewohner, die an psychischen und physischen Folgen ihrer Obdachlosigkeit leiden, ist es unmöglich, sich in einen geregelten Arbeitsalltag einzufügen. Deshalb können sie keiner Erwerbsarbeit nachgehen. In unseren Wohngemeinschaften haben sie jedoch die Möglichkeit, sich ihren persönlichen Fähigkeiten und ihrem Tempo entsprechend täglich etwa vier Stunden zu beschäftigen:

 

Hausarbeit, Gartenarbeit, Malern, Lebensmittelfahrten, etc. Diese einfachen und sinnvollen Tätigkeiten sind sehr wichtig für unsere Mitbewohner. Sie spüren, daß sie gebraucht werden und zum Unterhalt unserer Wohngemeinschaften beitragen können.

 

So werden jede Woche regelmäßig Fahrten zum Lebensmittelabholen unternommen.

Dabei fährt jeweils ein Ehrenamtlicher mit einem unserer Mitbewohner. Im Haus werden die Spenden sortiert und aufgeteilt: Was brauchen wir für unsere zwei Häuser, für die Teefahrten, was wird weitergegeben – eine Tätigkeit, die hauptsächlich Elisabeth seit Jahren übernommen hat.

Wie auch den hauswirtschaftlichen Bereich insgesamt. Sie organisiert das tägliche Essen, bespricht es mit unserem Koch, Hans, kümmert sich um die Vorräte, und vieles mehr. Eine wichtige Tätigkeit, denn „Was gibt’s zu Essen?“ ist die Frage schlechthin bei uns!

 

Und was ist sonst noch so bei uns los?

Natürlich besteht unser Zusammenleben nicht nur aus Arbeiten. Auch in der Freizeit sind wir immer wieder gerne beieinander, Spielen, Ratschen, Ausflüge, Besuch von Freunden gehören auch zu unserem gemeinsamen Leben.

 

 

Unser Leben ist und bleibt vielfältig!