Weihnachtsbrief 2025
25. Dezember 2025Liebe Freunde und Begleiter unseres Weges!
Der Friede unseres Herrn Jesus Christus sei mit Ihnen!
Ein Puzzle macht besonders Spaß, wenn man es gemeinsam legt. Hätten wir die Möglichkeit, uns alle zu treffen, würden wir miteinander ein tolles, farbenfrohes Bild zusammensetzen. Aber auch so wissen Sie, dass jeder von Ihnen sehr wichtig für Benedikt Labre ist. Wenn von Dutzenden Teilen nur eines fehlt, bleibt eine Lücke, die durch nichts zu füllen ist.
Unser Puzzle ist nicht irgendeines, sondern es stellt nach Vollendung die Arche Noah dar. Die Erzählung von der großen Sintflut kommt in den Sagen vieler Völker vor. Sie wird auch von Menschen verstanden, die mit dem Christentum nur wenig zu tun haben. Für uns aber ist hier auf den allersten Seiten der Bibel zusammengefasst, was unseren Glauben im Kern ausmacht. Da ist zunächst die Rede von einer instabilen Welt, die sich nur zu gerne von Gott und dem, was er für uns will, abwendet. Die Folgen sehen wir damals wie heute: eine immer mehr zerstörte Umwelt, Streit, Kampf und nicht endende Kriege. Die daraus folgenden Unsicherheiten spüren auch die Frauen und Männer hautnah, denen wir mit unserer Möwe Jonathan begegnen und die von der Straße zu uns kommen. Dass Gott mit diesen oft so schrecklichen Entwicklungen unserer Welt nicht zufrieden sein kann, liegt auf der Hand. Aber er will das Wasser nicht bis zu unserem Hals steigen und uns ertrinken lassen. Gerade in ausweglosester Situation bietet er uns Rettung an. In der Sintflut Erzählung ist das die Arche. Für unsere Freunde von der Straße sollen unsere Häuser in der Pommernstraße und Auf den Schrederwiesen kleine Archen sein. Eine Arche ist natürlich kein Luxusdampfer, sondern sie ist im Wortsinn ein „bergender Kasten“, in dem aber alle, die wollen, aufgenommen werden. Die Sintflut Erzählung betont diese offenen Türen für alle! Niemand darf ausgeschlossen sein.
In liebevoller und großzügiger Weise tragen Sie dazu bei, dass Benedikt Labre im Sinne des Arche-Puzzles täglich seinen Auftrag erfüllen kann. Ohne Ihre Hilfe und Unterstützung, ohne Ihr Mitgehen, ohne Ihr An-uns-Denken und ohne Ihr Beten wäre die Arche Benedikt Labre zum Kentern verurteilt. Darum sagen wir Ihnen heute von ganzem Herzen Danke!
Am Ende der Sintflut bringt die Taube den Ölzweig des Friedens. Mögen Ihnen der Friede unseres Retters Jesus Christus geschenkt sein.
Frohe, gesegnete Weihnachten und ein friedvolles Jahr 2026
Ihre Schwestern und Brüder vom hl. Benedikt Labre

